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Die Bogenarten

Es gibt viele Arten von Bögen, die sich auch manchmal nur in Größe und dem Wurfgewicht unterscheiden. Mit der Zeit haben sich bestimmte Sorten aber durchgesetzt. Die Vielzahl der Schützen hat sich für 3 Bogenarten entschieden. Das soll jetzt nicht heißen, dass die Sorten, die man selten sieht, automatisch auch die schlechteren sind.

Recurvebogen
Recurvebogen ohne Anbauten Es gibt den am meisten geschossenen Recurvebogen. Er hat viel Ausbaumöglichkeiten und ist technisch immer auf dem neusten Stand.

Die technische Weiterentwicklung:

Es sind verschiedene Zusatzteile erlaubt und auch meist verwendet. Im Unterschied zum Compoundbogen hat ein Recurvebogen keine Kraftübersetzung, je weiter die Sehne nach hinten gezogen wird, desto höher wird die benötigte Haltekraft.

 

Compound

Die technisch aufwendigste Form:

Hier muß der Schütze bei ausgezogenem Pfeil nicht die ganz Zugkraft halten. Eine Flaschenzug-Übersetzung exzentrisch gelagerter Rollen im Bogen reduziert die Haltekraft bei komplett ausgezogenem Bogen auf ca. 30-50% der maximalen Zugkraft bei halbausgezogenem Pfeil (dem sog. Gipfelgewicht). Auch sind fast alle Hilfen wie Wasserwaagen und mechanische Auslöser zugelassen. Die Ergebnisse liegen höher als beim Recurve.

 
Blank
Blankbogen als Einteiler

Die Urform des Bogens:

Einfach geschwungen, keine Anbauteile wie Stabilisatoren oder Zielhilfen. Es gibt sie in unteilbarer und in zerlegbarer (Takedown) Ausführung für einfachere Transportierbarkeit. Hier sind keine Hilfsmittel zugelassen, werden aber auch verhöhnt von den Olympischen Schützen. 

 

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